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Einbruchschutz-Tipps

Endlich Urlaub, der Flug in den Süden ist gebucht und ein Nachbar kümmert sich um Ihre Pflanzen ... Allerdings ist Urlaubszeit auch gleichzeitig Einbruchszeit, denn das Haus ist leer, und viele vergessen, ausreichende Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Damit Sie optimal vorbereitet sind und beruhigt in den Urlaub fahren können, haben wir für Sie einige nützliche Tipps zum Sicherheits-Check vor dem Urlaub zusammengestellt.

Aber die folgenden Tipps gelten nicht nur, wenn man in den Urlaub fährt oder länger verreist. Vieles sollte generell beachtet werden, wenn Sie Haus oder Wohnung verlassen, auch wenn es nur tagsüber zur Arbeit, zum Einkaufen oder zum Besuch bei Freunden und Bekannten ist.
Einbrecher sind in wenigen Sekunden bis Minuten im Objekt, greifen zu wo es sich lohnt und sind dann meist wieder genauso schnell weg, wie sie gekommen sind. Es lohnt sich also, "das kleine Einmaleins des Einbruchschutzes" auch dann anzuwenden, wenn Sie Ihr Objekt nur für wenige Minuten verlassen.

Tipp 1: Türen & Fenster überprüfen

Schließen und verriegeln Sie vor dem Verlassen Ihres Hauses oder Ihrer Wohnung alle Fenster und Türen – vor allem Haus- und Kellertüren – statt sie einfach nur zuzuziehen. Tausende Einbrüche jährlich gelingen nur daher, weil Fenster und / oder nicht Türen nicht ordnungsgemäß verschlossen waren, aber nur im verschlossenen Zustand entfalten Fenster und Türen ihren größten und wirksamsten Einbruchschutz.
Sie haben bereits Zusatzsicherungen an Ihren Türen und Fenstern? Wunderbar! Vergessen Sie nur nicht, diese ebenfalls zu verschließen! Achten Sie darauf, keinen Schlüssel im Schloss stecken zu lassen, denn dies ist immer ein Sicherheitsrisiko, selbiges gilt übrigens für Schlüssel, die in Reichweite des Schlosses offen herumliegen.

Tipp 2: Briefkasten leeren

Bitten Sie wenn möglich Nachbarn, Freunde oder Bekannte darum, Ihren Briefkasten regelmäßig zu leeren, und hinterlassen Sie in keinem Fall Zettelbotschaften, um den Briefträger oder Kurierdienst zu informieren. Diese können im schlimmsten Fall auch den Einbrecher über Ihre Abwesenheit informieren. Alternativ ist es bspw. bei der Deutschen Post möglich, gegen einen geringen Endbetrag einen Lagerservice in Anspruch zu nehmen. Eingehende Sendungen werden dann für den vereinbarten Zeitraum einbehalten und zum Wunschtermin zugestellt.
» Weitere Informationen zum Lagerservice finden Sie hier!

Tipp 3: Nachbarn benachrichtigen

Informieren Sie Ihre Nachbarn über Ihre Urlaubspläne und -zeiten, und bitten Sie sie darum, Ihr Haus im Auge zu behalten. Informieren Sie sie auch über mögliche Zeitschaltmechanismen Ihrer Beleuchtung oder automatischer Rollläden, nur auf diese Weise ist es der Person möglich, die Situation objektiv zu beurteilen. Auch Handwerker oder etwaige andere Termine sollten auf die Zeit nach Ihrem Urlaub verschoben werden – sollte dies nicht möglich sein, bitten Sie eine Person Ihres Vertrauens um die Abwicklung des Termins und der anschließenden Verriegelung Ihres Objekts.

Tipp 4: Anrufbeantworter ausschalten

Viele Einbrecher testen durch Kontrollanrufe, ob jemand im Haus ist. Ist dabei stets der Anrufbeantworter am Apparat, so wird dem Einbrecher die Abwesenheit der Hausbewohner signalisiert. Dies lässt sich am besten durch das Abschalten des Gerätes umgehen. Sollten Sie dennoch nicht auf den Anrufbeantworter verzichten wollen, so besprechen Sie diesen mit einem neutralen Ansagetext.

Moderne Telefonanlagen beherrschen umfangreiche Möglichkeiten, den Anrufbeantworter flexibel zu konfigurieren, wie etwa Zeitsteuerung, verschiedene Ansagetexte, Zustellung aufgezeichneter Nachrichten per E-Mail und vieles mehr. Wem es wichtig ist, dass Anrufer nicht ins Leere telefonieren, kann für die Dauer der Abwesenheit auch eine Rufumleitung z.B. aufs eigene Handy oder auf den Anschluss einer Person des Vertrauens schalten.

Wie man den Anrufbeantworter (und ggf. die Telefonanlage) auch konfiguriert, wichtig ist dabei, nach außen zu verschleiern, dass man nicht anwesend ist, wo man sich aufhält – denn für einen Einbrecher kann es durchaus ein Unterschied sein, ob man in China oder nur im Nachbarort ist – und vor allem wie lange die Abwesenheit voraussichtlich dauern wird.

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Tipp 5: (Fast alle) Elektrogeräte ausschalten

Bevor Sie in den Urlaub fahren, sollten Sie sichergehen, dass Wasser, Gas und überflüssige Elektrogeräte abgeschaltet sind, ganz besonders solche, die Hitze erzeugen (wie Herd, Backofen, Kaffeemaschine etc.), denn hier besteht zusätzlich erhöhte Brandgefahr.
Mittels Zeitschaltuhr können Teile der Beleuchtung hingegen so eingestellt werden, dass je nach Jahreszeit besonders am späten Nachmittag sowie in den Abendstunden Anwesenheit simuliert wird, um mögliche Einbrecher abzuschrecken. Mit einer Fernseh-Attrappe (auch TV-Simulator oder Fake TV) lässt sich zusätzlich durch wechselnde farbige Lichteffekte ein eingeschalteter Fernseher simulieren.
Beim Kauf der entsprechenden Geräte sollte man einerseits auf Sparsamkeit im Energieeinsatz achten, denn die Beleuchtung nichtgenutzter Räume stellt im weitesten Sinne eine Form der Energieverschwendung dar, auch wenn damit ein sicherheitsrelevanter Aspekt verfolgt wird. Andererseits sollte eine gewisse Langlebigkeit gegeben sein, denn die Teile müssen die gesamte Dauer der Abwesenheit überstehen und können bei unbeobachtetem Ausfall nicht zeitnah ersetzt werden, um noch einen im Sinne des Einbruchschutzes wirksamen Effekt entfalten zu können.
Wichtig für die Positionierung: Stellen Sie Geräte wie TV-Simulatoren auf jeden Fall so auf, dass man diese (oder das Gerät, das sie immitieren) durch Türen und Fenster nicht direkt einsehen kann – denn eine eingeschaltete Attrappe, die man als solche klar erkennen kann, ist beinahe ein Beweis dafür, dass niemand anwesend ist und wirkt auf den Einbrecher womöglich sogar motivierend!

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Tipp 6: Soziale Medien erst NACH dem Urlaub

Verzichten Sie auf Ankündigungen und Hinweise jeder Art, dass Sie gerade verreist sind oder demnächst verreisen werden, das gilt für Statusmeldungen und Kommentare ("Ich freue mich so auf den Urlaub!") ebenso wie für gepostete Snapshots, Selfies und Videos von / vor Urlaubszielen und Wahrzeichen. Was als harmlose Mitteilung an Freunde und Bekannte gemeint sein soll, ist nämlich vor allem ein prima Service für Einbrecher: denn wer gerade auf der anderen Seite der Welt Fotos schießt, dessen Haus oder Wohnung ist vermutlich zur Zeit nicht bewohnt und somit lohnendes Ziel für den nächsten Einbruch.
Liken und kommentieren Sie gerne auch aus dem Urlaub Beiträge Ihrer Freunde, wenn es Ihnen Spaß macht – alles, was den Anschein von alltäglichem Verhalten erweckt, ist nützlich. ABER: Posten Sie Ihre Fotos, Videos und Urlaubsberichte über diese Kanäle unbedingt erst NACH Ihrem Urlaub, so schwer es Ihnen vielleicht fällt!

Tipp 7: Belege & Quittungen aufbewahren

Für den Fall der Fälle ist es ratsam, eine Liste aller Wertgegenstände anzulegen, auf der genaue Details und bestenfalls auch Kaufbelege aufgeführt sind. Im Schadensfall ist so nicht nur die Einreichung bei der Versicherung deutlich einfacher, auch die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Schaden in vollem Umfang anerkannt und ersetzt wird ist so wesentlich höher.

Tipp 8: Wertsachen sichern

Verschließen Sie wichtige Dokumente wie Scheckkarten, Sparbücher u.ä. sowie wertvollen Schmuck oder Sammlergegenstände am besten in einem Tresor. Sollten Sie selbst keinen besitzen, so sind Ihre Wertsachen am besten in einem Bankschließfach aufgehoben.
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